Inhalt: Die im Kanton Aargau wohnhaften oder tätigen Psychologinnen und Psychologen haben sich zu Beginn des Jahres 1978 in Baden zum Verband Aargauer PsychologInnen zusammengeschlossen. Seit 1989 ist der VAP Mitglied der Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP). Die Ziele des Verbandes sind Information und Aufklärung im Bereich der Psychologie, Bekanntmachung der Dienstleistungsangebote, Verbesserung der psychologischen Versorgung der Bevölkerung, Schutz vor ungeeigneten psychologischen Angeboten.
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Verband Aargauer
Psychologinnen und Psychologen
Sekretariat
Helen Wehrli
Vorstadtstrasse 60
5024 Küttigen
Tel. 062 827 13 74
E-Mail
Unsere Internet-Adresse: www.vap-psychologie.ch
Viele Frauen sind nach der Geburt ihres Kindes glücklich, überglücklich, rundum geborgen. Andere - und das sind gar nicht wenige - fühlen sich verunsichert, sind in einer schwierigen, manchmal auch für sie fremden Verfassung. Darüber wird selten gesprochen, und das macht Mütter nach der Geburt oft einsam. In den ersten Tagen nach der Geburt kann der so genannte "Babyblues" auftreten, früher weniger freundlich die "Heultage" genannt (bei 50% - 80% der Mütter). Dabei handelt es sich um eine kurze Phase und braucht keine Behandlung. In den ersten drei Monaten kann es sein, dass eine nachgeburtliche (postpartale) Erschöpfung eintritt. Die Mütter fühlen sich ermattet, leiden unter chronischen Schlafstörungen und sind tags darauf erschöpft. Sie fühlen sich freud- und lustlos. Es fällt ihnen schwer, einen Tagesrhythmus zu finden und Alltägliches zu erledigen. Besonders nach schweren, traumatisch erlebten Geburten, bei Sorgen um ein krankes Kind und bei Schreikindern ist die Gefahr in eine nachhaltige Erschöpfung zu geraten gross.
Hält dieser Zustand länger an, wird von einer postpartalen oder postnatalen Depression gesprochen. Anzeichen sind nebst der Erschöpfung verschiedene Ängste, vorwiegend um das Kind, Befürchtungen, die Verantwortung für ein Kind nicht tragen zu können, körperliche Beschwerden wie diffuse Schmerzen, Schwindel. Halten diese Symptome länger an, ist es angezeigt, professionelle Hilfe zu holen.
Belastend erlebte Geburten wie Notfallkaiserschnitt, lange und schmerzhafte Geburten usw. können ebenfalls die Erholung nach der Geburt erschweren. Auch hier kann professionelle Hilfe angezeigt sein.
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